Johannistag im Nationalpark-Zentrum Eifel

Ausflugstipp für den 23. Juni: In der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ mehr über den besonderen Tag erfahren

Schleiden-Gemünd – Mit dem Johannistag beginnt der Sommer – nicht nur draußen in der Natur, sondern auch in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ des Nationalpark-Zentrums Eifel. Bei einer Führung mit dem Ranger am Tag vor der kürzesten Nacht des Jahres, der Johannisnacht, ist viel Spannendes über die Natur des Nationalparks Eifel zu erfahren. Denn rund um den folgenden Johannistag werden nicht nur die Johannisbeeren reif: Auch manche Bäume schlagen mit neuen Blättern und Trieben noch einmal kräftig aus. Warum das so ist, weiß der Ranger zu erklären.

Jetzt blühen Heilpflanzen wie Kamille, Johanniskraut und die Wilde Rose – deren Düfte können in den „Wildnis(t)räumen“ erschnuppert und erraten werden. Auch über Rehe und Hirsche, die im Juni ihren Nachwuchs großziehen, wird berichtet und ein stattliches Rothirsch-Präparat darf gestreichelt werden. Viele Insekten wie Schmetterlinge und Bienen suchen Nektar und bei geeignetem Wetter sind am Johannistag auch die selten gewordenen Johanniswürmchen unterwegs. Mit Hilfe von Tierporträts können die Gäste der Ausstellung einige tierische „Juwelen des Sommers“ kennenlernen.

Die Sonderführung anlässlich des Johannistags findet am Sonntag, den 23. Juni um 14 Uhr in den „Wildnis(t)räumen“ des Nationalpark-Zentrums Eifel in Vogelsang IP statt. An der Führung mit dem Ranger können Erwachsene und Kinder ohne Voranmeldung teilnehmen.
In der 2000 Quadratmeter großen Erlebnisausstellung gibt es viel zu entdecken: attraktive Bild-Klang-Installationen, interessante Filme und Hörspiel, interaktive Elemente und sowie 50 Tast-Modelle und Tierpräparaten regen zum Staunen, Mitmachen und Träumen ein. Die Ausstellung ist mehrsprachig, vollständig barrierefrei und täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen durch die Ausstellung ohne Voranmeldung finden täglich um 14 Uhr statt.

Der Johannistag ist nach dem Johanniskraut benannt, das im Juni blüht und dessen Duft in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume des Nationalpark-Zentrums zu erschnuppern ist

Hintergrund:
Am 24. Juni markiert der Johannistag nach der kürzesten Nacht des Jahres den Beginn des Sommers. Im katholischen Christentum wird der Johannistag zu Ehren von Johannes dem Täufer gefeiert. Viele Bräuche sind mit dem Johannistag verbunden und einige Pflanzen wie die Johannisbeere und das Johanniskraut sind nach ihm benannt. In manchen Regionen findet ein Tanz um das Johannisfeuer statt – der Sprung über das Feuer soll vor Krankheit schützen. Bekannt war auch der Brauch junger Mädchen einen Johanniskranz aus Pflanzen wie Beifuß, Farnkraut, Klatschmohn, Kornblumen und Wildrosen zu flechten. Vor das Haus gehängt sollten sie vor bösen Geistern schützen. “Johannisweiblein” (Kräuterfrauen) sammelten an diesem Tag die Heilpflanzen für die Hausapotheke. Mit dem Johannistag verbanden die Menschen die Hoffnung auf ein erfolgreiches Erntejahr und gesunden Nachwuchs.

Weitere Informationen unter www.nationalparkzentrum-eifel.de
Nationalpark-Zentrum Eifel
Forum Vogelsang IP
Vogelsang 70
53937 Schleiden

Viel Spaß wünschen

Solveig & Dietmar

Und sonntags mit der Oleftalbahn…

Immer wieder sonntags: Die Flitsch! Vom 9. Juni bis zum 27. Oktober 2019 fährt sonntags wieder der historische MAN-Triebwagen über die denkmalgeschützte Bahnstrecke durch das liebliche Urft- und Oleftalbahn von Kall nach Hellenthal. Mit dem Zug erreicht man die Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele entlang der Oleftalbahn. Ob eine entspannende Wanderung durch den wunderschönen Nationalpark Eifel, zu Vogelsang-IP, per GPS geführte Radtouren durch das Urft- und Oleftal oder ob man einfach man nur das Flair der nostalgischen Fahrt mit dem historischen MAN-Schienenbus genießen will, man entspannt bei der gemütlichen Fahrt im historischen Ambiente des historischen Schienenbusses. Bahnfahren wie anno dazumal.

Die 17,8 km lange Bahnstrecke, die erstmalig im Jahr 1884 befahren wurde, verläuft immer noch in der alten Streckenführung und ist das längste Streckendenkmal in NRW. Stilecht dazu gehört die für normalspurige Eisenbahnen einzigartige Ortsdurchfahrt des malerischen Ortes Olef, wo der Zug mitten über den Dorfplatz fährt, der Zugbegleiter mit der rotweißen Fahne voran.
Das ganze Jahr über sorgen, so berichten die beiden Vorsitzenden des Vereins Wolfgang Heller und Marita Rauchberger, die Ehrenamtlichen im Verein dafür, dass der Saisonbetrieb auf der Oleftalbahn reibungslos ablaufen kann. Da gilt es die 17 km lange Eisenbahnstrecke für den Fahrbetrieb fit zu machen. Ob es der Grünschnitt, die Beschilderung, oder das Müllsammeln auf der Strecke ist, das wird genauso von den Ehrenamtlichen geleistet wie auch Arbeit rund um die Sicherheit der Strecke und der Haltepunkte.

Bitte beachten, dass der Zug in diesem Jahr aufgrund einer Straßenbaumaßnahme in Hellenthal alle Fahrten nur zwischen Blumenthal und Kall auf der Schiene zurücklegen kann. Zwischen Hellenthal und Blumenthal findet Schienenersatzverkehr statt. Das Team der Oleftalbahn bedankt bei den Fahrgästen für ihr Verständnis!

An jedem ersten Sonntag im Monat begrüßt das Team der Oleftalbahn die Fahrgäste auf dem ersten Zug des Sonntages mit einem Glas Sekt. Denn dann findet die monatliche Frühstücksfahrt statt. In Schleiden angekommen, erwartet die Fahrgäste ein reichhaltiges Marktfrühstück im Café Friedrichs, Am Markt 26 in Schleiden. Zur Frühstücksfahrt, die 21 Euro kostet, sollte man sich anmelden: bubi-schleiden@web.de. Die Oleftalbahn fährt jeden Sonntag vom 9. Juni bis einschließlich 27. Oktober 2019.Umfangreiche Informationen, Tipps, Fahrzeiten und Fahrpreise findet man auf der Internetseite www.oleftalbahn.de

Viel Spass wünschen

Solveig und Dietmar

Ein Rekordgigant der Urzeit im Dinosaurierpark Teufelsschlucht – das lebensgroße Modell des Seismosaurus steht bis November in der Südeifel

Ernzen. 45 Meter lang, 8,50 Meter hoch, Beine wie Säulen und ein Hals von unendlicher Länge: Seismosaurus, die „Erdbebenechse“, ist ein Gigant von atemberaubender Größe. Seit gestern kann ein lebensgroßes Modell dieses Urzeitriesen im Dinosaurierpark Teufelsschlucht in Ernzen bestaunt werden.

Der riesige pflanzenfressende Langhals aus der Jurazeit könnte zu Lebzeiten vor rund 150 Millionen Jahren an die 30 Tonnen gewogen haben. Seine Knochen wurden in New Mexico/USA ausgegraben.

Knapp 7 Tonnen wiegt das Modell der Erdbebenechse, das Anfang der Woche mit 4 Megatrailern in 11 Teilen in Ernzen angeliefert und anschließend mit Hilfe eines 70-Tonnen-Krans auf der höchsten Erhebung des Parkgeländes aufgebaut wurde. Es ist das größte Dinosauriermodell Europas und das zweitgrößte der Welt, konstruiert von der Firma Bernd Wolter Design in Rehburg-Loccum nach den Daten, die der Ausgräber des Seismosaurus, der amerikanische Paläontologe David Gillette, veröffentlichte.

Bis November 2019 ist der Seismosaurus im Dinosaurierpark Teufelsschlucht zu sehen. Der Riese versinnbildlicht den anhaltenden Erfolg des Parks und seine Etablierung als wissenschaftlicher Themenpark. Seit der Eröffnung 2015 wurde der nach der nahen Teufelsschlucht benannte Urzeitpark permanent weiterentwickelt und ausgebaut und hat sich zum Besuchermagneten entwickelt. Derzeit sind in dem weitläufigen Gelände mit einem 2km langen Rundweg 160 Tiermodelle aus 620 Millionen Jahren Erdgeschichte zu sehen, darunter Publikumslieblinge wie Tyrannosaurus Rex, Triceratops oder der Riesenhai Megalodon. Zu den Highlights zählt das 2018 eröffnete PaleoLab, die wissenschaftliche Fossilienpräparation.

Kontakt und weitere Informationen:
Dinosaurierpark Teufelsschlucht
Ferschweilerstr. 50, 54668 Ernzen
Tel.: 06525/93393-44  www.dinopark-teufelsschlucht.de

Öffnungszeiten 2019: 13.4.-3.11. täglich 10.00–18.00 Uhr

Viel Spaß wünschen Solveig & Dietmar