Burgenmuseum Nideggen: „So treiben wir den Winter aus…“

Nideggen. Mit vielfältigen Aktionen macht das Burgenmuseum Nideggen dem Winter den Garaus. Zum Start in die neue Veranstaltungssaison heißt es am Samstag, 7. März, ab 12 Uhr und am Sonntag, 8. März, ab 11 Uhr: „So treiben wir den Winter aus“.

Dieses Lied wurde bereits vor mehr als 500 Jahren gesungen, wenn es galt, den Frühling herbeizulocken. An diesem Wochenende können die Besucher das alltägliche Leben und die Handwerksberufe der damaligen Zeit hautnah erleben. Thematischer Schwerpunkt werden diesmal die Keramik und der Ton sein. Hierzu werden von den Alltagsgegenständen bis hin zu Tonamuletten Mitmachaktionen angeboten. Anregungen bietet die große Keramikausstellung des Museums. Die Verarbeitung von Holz, Leder, Kräutern, Wachs, Metall, Edelsteinen, Ton und Eisen wird präsentiert. Spezialisten mittelalterlichen Handwerks lassen sich auf allen Etagen des Burgenmuseums über die Schulter schauen – völlig wetterunabhängig im Bergfried der Nideggener Burg.

Burgherr und Burgfrau, begleitet von Musikus und Gaukler Nils mit atemberaubender Jonglage, begrüßen die Besucher und geleiten sie in die damalige Lebenswelt. Die „Freie Oppumer Schmiede“ zeigt an beiden Tagen eine Burgabwehr, wie man sie aus dem 15. Jahrhundert kennt. Wie ein großes Katapult im 12. und 13. Jahrhundert funktioniert hat, demonstriert Ritter Andreas. Das „Mhylsteyn Duo“ wird dem Fest den musikalischen Rahmen geben, und in der Taverne können sich die Besucher Getränke und Imbiss nach mittelalterlichen Rezepturen schmecken lassen.

Der Preis pro Tag und Person beträgt zwei Euro für Kinder, vier (ermäßigt drei) für Erwachsene. Weitere Infos gibt es im Burgenmuseum unter der Rufnummer 02427/6340 oder per E-Mail an burgenmuseum@kreis-dueren.de.

Die „Freie Oppumer Schmiede“ demonstriert, wie Burgen im 14. und 15. Jahrhundert verteidigt wurden.

Autor:
Josef Kreutzer
Kreisverwaltung Düren
Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der Eifel-Fahrradbus

Keine Angst, der auf dem Foto abgebildete Bus ist es nicht! Tatsächlich wird ein weniger abenteuerlich aussehendes Gefährt eingesetzt. Der Eifel-Fahrradbus (Linie 771) ist vom 10. April bis zum 25. Oktober 2020 an allen Wochenenden (Samstag & Sonntag) sowie an Feier- und Brückentagen unterwegs. Der Bus ist auf der Strecke Schmidtheim Bhf. – Kronenburg – Losheim – Weißer Stein – Hollerath – Hellenthal im Einsatz.

Dreimal täglich ergeben sich so Ein- und Ausstiegspunkte am Kyll-Radweg und der Eifel-Höhen-Route. Der Anhänger des Fahrradbusses bietet Platz für bis zu 16 Räder oder E-Bikes.

Auch Wanderer sind in diesem Bus willkommen und finden entlang der Strecke zahlreiche Wandermöglichkeiten wie die EifelSchleifen & EifelSpuren und die Wege zu den Wilden Narzissen in Hollerath. In Kronenburg und Hellenthal besteht zudem Anschluss an die Eifelsteig-Partnerwege Eifeler Quellenpfad bzw. Burgen-Route.

Der Fahrpreis richtet sich nach dem VRS-Tarif. Ergänzend zu Ihrem EinzelTicket muss bei der Nutzung des Eifel-Fahrradbusses ein FahrradTicket erworben werden. Dies ist ein EinzelTicket Erwachsene, Preisstufe 1b/2a oder das 4erTicket Erwachsene, Preisstufe 1b/2a  oder das FahrradTagesTicket NRW für beliebig viele Fahrten. Falls Sie ein VRS-AboTicket besitzen, gelten ggfs. gesonderte Mitnahmeregelungen.

Das Erlebnis: Wanderungen im Jahr 2020 auf den EifelSpuren

Dass die Eifel ein „Eldorado“ für Wanderer ist, werden alle Naturliebhaber längst wissen.  Weniger bekannt dürften die vielen ehrenamtlichen Helfer, so z.B. die Wegewarte der Ortsgruppen des Eifelvereins sein. Sie haben einen großen Teil Ihrer Zeit geopfert, um unseren Gästen eine einzigartige Entdeckungsreise durch die fantastische Natur- und Kulturlandschaft der Nordeifel zu ermöglichen. Eine enorme Fleißarbeit über etliche Monate, die gar nicht hoch genug geschätzt werden kann.

Dabei sind die „EifelSpuren“ und „EifelSchleifen“ herausgekommen. Rundwanderwege und Streckenwanderungen, die wegen ihrer herausragenden Bedeutung teilweise mit dem Siegel „Wanderbares Deutschland“ als Qualitätswege zertifiziert wurden. Ob Sie eher der sportlich, ambitionierte Typ sind oder die geruhsame Wanderung bevorzugen – es bleiben keine Wünsche offen. Gut ausgeschilderte und markierte Wege, Waldsofas und Picknickplätze bieten Service und Komfort.

Eine interessante Themenwanderung gibt es übrigens rund um die Steinbachtalsperre:  Was war die Aufgabe eines Tuchmachers? Was versteht man unter der so genannten Tuchmacherindustrie? Wo lebten die Tuchmacher?  Auf all diese spannenden Fragen gibt es Antworten – entlang der EifelSpur „Auf Tuchmachers Fährte“.

Und wenn Sie lieber in Gesellschaft wandern: Der Eifelverein überrascht mit einem vielfältigen Jahresprogramm und lädt auch Nichtmitglieder herzlich zu den Unternehmungen ein. So jedenfalls hier in Bad Münstereifel. Möchten Sie hingegen alleine unterwegs sein, stehen wir als Ortskundige gerne mit Rat oder Tat zur Verfügung und helfen, wo wir können – bis hin zu einem GPS-Gerät, damit Sie immer den richtigen Pfad finden…

Viel Freude auf Ihren Wegen wünschen

Solveig & Dietmar