Pünktlich zur Brunft dreht sich in der Ausstellung „Wildnis(t)räume“ alles um den Rothirsch

Wenn im Spätsommer und Herbst der Brunftschrei des Rothirschs über die Weite der Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel schallt, ist Gänsehaut garantiert. Pünktlich zum alljährlichen Naturschauspiel ist während der diesjährigen Brunft in der Nationalpark-Ausstellung „Wildnis(t)räume“ eine Wanderausstellung der Deutschen Wildtierstiftung zum Rotwild zu sehen. Diese besteht aus acht Ausstellungselementen, die kompakt über den „König der Wälder“ informieren: da geht es um Erscheinungsbild und Lebensraum, Verhalten und Ökologie, Bestand und Verbreitung, Interessenskonflikte und Schutzbedarf.

Wer noch mehr über die größte heimische Säugetierart erfahren und sie in ihrem natürlichen Umfeld erleben möchte, hat dazu bei verschiedenen Veranstaltungen Gelegenheit:

Am 30. August um 17:30 Uhr berichtet der Monschauer Wildtier-Experte und Nationalpark-Waldführer Hermann Carl im Nationalpark-Zentrum Eifel anschaulich über Biologie und Lebensweise des Rothirsches. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei.

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Solveig & Dietmar

Familientag auf Burg Nideggen: Was war vor und nach dem Mittelalter?

Das Burgenmuseum Nideggen lädt alle Familien am Sonntag, 25. August von 11 bis 16 Uhr zu einer historischen Spurensuche ein. Wie hat sich das Mittelalter von der  Antike und der Renaissance unterschieden? Gefragt wird nach den Zusammenhänge und den Unterschieden in diesen Zeitepochen. Was hat man gegessen und getrunken? Welche Spiele gab es, wie war man gekleidet? Welche Spuren und Funde gibt es heute, die an den Alltag der Menschen von damals erinnern? Präsentiert werden Bilder, Alltags- und Ausstattungsgegenstände. Bei Mitmachaktionen ist Entdecken und Experimentieren angesagt. Bei gutem Wetter findet das Angebot im Außenbereich der Burg und bei schlechtem Wetter im Bergfried der Burg Nideggen statt.

Erwachsene zahlen 3,50 Euro, Kinder ab sechs Jahren 1,50, Familien sechs und Ermäßigte 2,50 Euro.

Informationen gibt es im Burgenmuseum Nideggen unter der Rufnummer 02427/6340 oder per E-Mail an burgenmuseum@kreis-dueren.de.

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Solveig & Dietmar

„Modenschau und Mosaike – ein Familiennachmittag zum Mitmachen“ in der römischen Villa Otrang am Sonntag, 11. August 2019

Die prachtvolle römische Villa in Otrang verrät uns Vieles über das Leben auf dem Land in der Antike. Wir laden Familien und Kinder dazu ein, den Alltag auf einem römischen Landgut zu erleben. Von der Badeanlage bis hin zu Wohnräumen mit prachtvollen Mosaiken gibt es dabei viel zu entdecken.

In einer Führung, die sich speziell an Kinder richtet, werden auf spielerische Weise römische Wohnkultur und Dinge des alltäglichen Lebens erkundet. Wir erfahren, welche Tiere auf diesem römischen Landgut lebten und wie man die Menschen mit Lebensmitteln versorgt hat.

Die Teilnehmer nutzen an diesem Nachmittag das wunderschön gelegene Areal der römischen Anlage für ein vielfältiges Mitmachprogramm für Klein und Groß.

Die Besucher erkunden die Mosaikkunst, als eine der ältesten künstlerischen Techniken. Auch wie man Mosaike damals hergestellt hat, wie teuer das war und wie man diese römischen Mosaike bewahrt hat, erfährt man. Kinder können selbst ausprobieren, wie aufwendig es war, ein Mosaik zu legen.

Eine römische Modenschau in originaler Kulisse lädt ein zum Mitmachen und Präsentieren.

Die Großen zu einem besonderen Erlebnis die „Antike zu schmecken“ eingeladen. Sie dürfen römische Köstlichkeiten probieren und erfahren in einem Fachvortrag Interessantes über die römische Küche auf dem Land.

Programm:

  • 13:30 Uhr:     Führung für Kinder: „Leben auf einem römischen Bauernhof“
  • 14:30 Uhr:     Togaprobe und Modenschau
  • 15:00 Uhr:     Führung für Erwachsene: „Antike schmecken – römische Köstlichkeiten auf dem Land“
  • 14:30 – 16:00 Uhr: Mosaike basteln

Sonntag, 11. August 2019, Römische Villa Otrang, Otranger Straße, 54636 Fließem, Eintritt kostenfrei

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Solveig & Dietmar


Johannistag im Nationalpark-Zentrum Eifel

Ausflugstipp für den 23. Juni: In der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ mehr über den besonderen Tag erfahren

Schleiden-Gemünd – Mit dem Johannistag beginnt der Sommer – nicht nur draußen in der Natur, sondern auch in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ des Nationalpark-Zentrums Eifel. Bei einer Führung mit dem Ranger am Tag vor der kürzesten Nacht des Jahres, der Johannisnacht, ist viel Spannendes über die Natur des Nationalparks Eifel zu erfahren. Denn rund um den folgenden Johannistag werden nicht nur die Johannisbeeren reif: Auch manche Bäume schlagen mit neuen Blättern und Trieben noch einmal kräftig aus. Warum das so ist, weiß der Ranger zu erklären.

Jetzt blühen Heilpflanzen wie Kamille, Johanniskraut und die Wilde Rose – deren Düfte können in den „Wildnis(t)räumen“ erschnuppert und erraten werden. Auch über Rehe und Hirsche, die im Juni ihren Nachwuchs großziehen, wird berichtet und ein stattliches Rothirsch-Präparat darf gestreichelt werden. Viele Insekten wie Schmetterlinge und Bienen suchen Nektar und bei geeignetem Wetter sind am Johannistag auch die selten gewordenen Johanniswürmchen unterwegs. Mit Hilfe von Tierporträts können die Gäste der Ausstellung einige tierische „Juwelen des Sommers“ kennenlernen.

Die Sonderführung anlässlich des Johannistags findet am Sonntag, den 23. Juni um 14 Uhr in den „Wildnis(t)räumen“ des Nationalpark-Zentrums Eifel in Vogelsang IP statt. An der Führung mit dem Ranger können Erwachsene und Kinder ohne Voranmeldung teilnehmen.
In der 2000 Quadratmeter großen Erlebnisausstellung gibt es viel zu entdecken: attraktive Bild-Klang-Installationen, interessante Filme und Hörspiel, interaktive Elemente und sowie 50 Tast-Modelle und Tierpräparaten regen zum Staunen, Mitmachen und Träumen ein. Die Ausstellung ist mehrsprachig, vollständig barrierefrei und täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen durch die Ausstellung ohne Voranmeldung finden täglich um 14 Uhr statt.

Der Johannistag ist nach dem Johanniskraut benannt, das im Juni blüht und dessen Duft in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume des Nationalpark-Zentrums zu erschnuppern ist

Hintergrund:
Am 24. Juni markiert der Johannistag nach der kürzesten Nacht des Jahres den Beginn des Sommers. Im katholischen Christentum wird der Johannistag zu Ehren von Johannes dem Täufer gefeiert. Viele Bräuche sind mit dem Johannistag verbunden und einige Pflanzen wie die Johannisbeere und das Johanniskraut sind nach ihm benannt. In manchen Regionen findet ein Tanz um das Johannisfeuer statt – der Sprung über das Feuer soll vor Krankheit schützen. Bekannt war auch der Brauch junger Mädchen einen Johanniskranz aus Pflanzen wie Beifuß, Farnkraut, Klatschmohn, Kornblumen und Wildrosen zu flechten. Vor das Haus gehängt sollten sie vor bösen Geistern schützen. “Johannisweiblein” (Kräuterfrauen) sammelten an diesem Tag die Heilpflanzen für die Hausapotheke. Mit dem Johannistag verbanden die Menschen die Hoffnung auf ein erfolgreiches Erntejahr und gesunden Nachwuchs.

Weitere Informationen unter www.nationalparkzentrum-eifel.de
Nationalpark-Zentrum Eifel
Forum Vogelsang IP
Vogelsang 70
53937 Schleiden

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Solveig & Dietmar

Frühling im Zentrum: Biene, Buche, Bergmolch & Co.

Der Frühling ist da – die Natur steht längst in den Startlöchern. Spezielle Führungen durch die „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel greifen frühlingshafte Themen auf: Was lässt die Pflanzen sprießen? Was ist der Reinigungsflug der Biene? Warum wandern Bergmolch und Kröte ausgerechnet jetzt? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten die Gäste bei fachkundiger Begleitung eines Rangers während einer 90-minütigen Sonderführung. Die Führung findet am Sonntag, den 5. Mai um 14 Uhr statt.

Mit über 50 Tast-Installationen, Modellen und Tierpräparaten regt die Ausstellung „Wildnis(t)räume“ zum Staunen, Entdecken, Mitmachen und Träumen an. Die gesamte Ausstellung ist barrierefrei erlebbar, mehrsprachig und auch für seh- und hörbehinderte Gäste attraktiv. Sie ist täglich von 10-17 Uhr geöffnet.
Neben Gruppenangeboten werden dort auch täglich um 14 Uhr Rangerführungen ohne Voranmeldung angeboten. Weitere Informationen finden Sie unter www.nationalparkzentrum-eifel.de

Viel Spaß wünschen

Solveig & Dietmar