Rund um den Hirnberg

Gerne verraten wir Ihnen hier unsere „Hausrunde“, die uns immer wieder begeistert. „Hirnen“ muss man übrigens nicht bei dieser Wanderung. Vielmehr darf sich der Wanderer auf die schöne Natur ein- und seine Gedanken loslassen.

© D. Frank

Ausgangspunkt für unsere Gäste ist das Feriendomizil Solveigs Ferienwohnung. Ansonsten wäre der Waldparkplatz „Ginsterweg“ der ideale Start. Von der Ferienwohnung aus, geht es um unser Haus herum bergauf bis zum Ginsterweg (Waldparkplatz). Hier biegen wir rechts ab und laufen gemächlich durch Wiesen und einem kleinen Eichenwald hinab ins „Eschweiler Tal“ in Richtung Steinbruch. Dieses Wegestück gehört übrigens zum „Kräuterpfad“ und ist Teil der „Eifel Spuren“. Unten im Tal sehen wir eine Brücke, die uns über den „Eschweiler Bach“ bringt. Wir sind hier in einem „Natura-2000-Schutzgebiet“, das diesen Status wegen der vielfältigen und teils seltenen Fauna und Flora erhalten hat. Vor der Brücke ist uns die  Tümpelanlage sicher nicht entgangen, die dort 2020 eingerichtet wurde. Sie bietet den heimischen Amphibien die idealen Voraussetzungen zur Fortpflanzung. An diesem Punkt angelangt, empfiehlt sich ein kleiner Abstecher, nur 50 m  aufwärts Richtung „Eschweiler“. Hier gibt uns nämlich ein interessanter Lehrpfad über die Geologie dieser Region anschauliche Einblicke. Denn der längst stillgelegte Steinbruch lieferte einst nicht nur Baumaterial sondern gab zudem zahlreiche Geheimnisse zur Entstehung der Voreifel preis. Der ein oder andere fand hier übrigens schon prächtige Fossilien.

Wir halten uns über die Brücke kommend links und wandern den Bach entlang gegen die Fließrichtung durch das wunderbare Tal, bis wir eine weitere Brücke finden. Diese überqueren wir und laufen rechts den Bogen herum. Am rechten Rand des Weges gibt es eine Bank (halber Baumstamm). Hier legen wir einen kurzen Stopp ein und schauen auf den gegenüberliegenden Wiesenhang. Es handelt sich um eine Magerkalkwiese, auf der zur richtigen Zeit Orchideen bewundert werden können. Besonders die MückenHändelwurz (Gymnadenia conopsea), mit von uns bereits gemessenen Wuchshöhen bis 50 Zentimetern, gedeiht hier. Selbstverständlich betreten wir auf keinen Fall die Wiese ohne einen fachkundigen Führer. Weiter geht es den Weg entlang durch den kühlen Wald, wobei wir links den „Hirnberg (456 m)“ passieren. Hier soll in einer Höhle der Feuermann leben, eine feurige Spukerscheinung von menschlicher Gestalt. Diese in ganz Mitteleuropa verbreitete Vorstellung ist zweifellos christlichen Ursprungs und  setzt den Glauben an Fegefeuer und Hölle voraus. Feuermänner  sind büßende Seelen, die zu Lebzeiten Schuld auf sich geladen haben und daher nach dem Tod zeitlich oder ewig umgehen müssen. Sofern sie auf Erlösung hoffen, verhalten sie sich Menschen gegenüber freundlich und leuchten ihnen auf gefährlichen Wegen. Also, passen Sie ein wenig auf sich auf!

© D. Frank

Bald gelangen wir an eine Waldstraße, in die wir kurz links abbiegen, um sofort wieder rechts in einen beschrankten Privatweg hinein zu laufen. Das war früher ein Naturlehrpfad. Leider sind nur noch wenige Informationsschilder vorhanden, was uns und die Natur aber nicht stören soll. Kurz darauf quert der Wirtschaftsweg „Gut Vogelsang“, dem wir links folgen. Hier findet sich ein schönes „Waldhaus“ mit lateinischer Inschrift. Wer möchte, darf sie gerne enträtseln. Vielleicht kennt das Anwesen noch jemand als „Waldcafé“? Weiter geht es mit wunderbarer Aussicht bis in das rheinische Vorgebirge. Nun kommt allmählich bebautes Gebiet. Es geht die Straße hinunter und am Ende weiter links. Nach einem Bogen etwas aufpassen, da sonst links ein schmaler Treppenpfad übersehen wird, der uns auf den Hubertusweg führt. Diesem wiederum links bis ans Ende folgen. Die „Otterbachstraße“ überqueren wir nur und halten uns dann wieder links steil bergauf. Das ist der „Ginsterweg“. Oben ist der Ausgangspunkt der Wanderung erreicht. Unsere Gäste gehen natürlich am Parkplatz rechts die Straße „Zum alten Gericht“ durch die Weiden ca. 600 m zu ihrem Feriendomizil und genießen dabei nochmals eine herrliche Aussicht.

ca. 9,6 km | Gehzeit ca. 2,0 h | 233 Hm | Direkt ab Feriendomizil | GPX

Viel Spaß beim Nachwandern wünschen

Solveig & Dietmar

Rundwanderung Einruhr

wir hatten hier schon an anderer Stelle hin und wieder über den Rursee berichtet. Der See gehört mit zu den größten Stauseen Deutschlands. Vor einiger Zeit haben wir uns am sogenannten „Obersee“ bei Einruhr zu einer wunderschönen Rundwanderung aufgemacht.  Wie man schon vermuten wird, teilt sich der See in einen Ober- und Untersee.

Unsere Wanderung begann direkt an dem Steg über den See, wenn man in den Ort Einruhr einfährt. Dort gibt es einen öffentlichen Parkplatz, der aber an den Wochenenden und bei schönem Wetter belegt sein dürfte. Man sollte daher am besten einen normalen Wochentag nutzen.

Man geht zunächst über die Bundesstraße und überquert die Brücke über die Erkensruhr. Hier sind wir dem Weg, mit dem See zu unserer Rechten, für einen knappen Kilometer gefolgt. Nach diesem Abschnitt überquerten wir erneut eine Brücke und setzten unsere Wanderung auf der anderen Seite des Sees in dieselbe Richtung weiter fort. Nach wiederum 1 km, dem Wanderweg folgend, sahen wir zur linken Seite einen kleinen Steg, der über die Rur führt. Dort gingen wir hinüber und gingen dann den Linksknick nach ca. 140 m herum durch ein kleines Waldstück. An der nächsten Wegkreuzung, nach etwa 300 m, bogen wir scharf nach links und nach weiteren 100 m halb links auf den Hauptwanderweg ab. Gemächlich ging es dann ca. 4 km zurück mit wunderschönen Aussichten auf den See. An einer großen Kreuzung mit einer Schutzhütte nahmen wir dann den linken Weg, der uns in Richtung Einruhr bergab führte. Nach wenigen Minuten kamen wir wieder an der Brücke an, an der wir unsere Wanderung begonnen hatten.

Uns hat an dieser Wanderung vor allem die Vielfältigkeit begeistert. Der Rückweg bietet  wunderschöne Aussichten auf den Obersee. Es war einfach nie langweilig und das schöne Wetter machte den Ausflug zu einem perfekten Erlebnis. Wir können diese Wanderung bestens empfehlen. Gute und empfehlenswerte Einkehrmöglichkeiten gibt es direkt am See in Einruhr.

ca. 7 km | Gehzeit ca. 1,7 h | 388 Hm | PKW von Bad Münstereifel nach Einruhr (ca. 38 km) | GPX

Viel Spaß beim Nachwandern

Solveig & Dietmar

Auf der Suche nach der Ahrquelle

Heute hatten wir eine tolle Wanderung mit dem Eifelverein Bad Münstereifel. Insgesamt 21 Wanderfreunde machten sich auf die Suche nach der Ahrquelle und wanderten rund 16 km auf schmalen Pfaden durch die kühlen Wälder der Nordeifel und den weitläufigen Weiden.

Auf Waldwegen ging es durch das Naturschutzgebiet „Obere Ahr“ und die Gruppe konnte nebenbei die einzigartige Landschaft genießen. Der wohltuende Duft des Waldes und der Wildkräuterwiesen sowie das Plätschern der Bäche hat uns begeistert. Sofort fühlte man sich mit der Natur verbunden. Mancher hätte zwar gerne am frühen Morgen einen traumhaften Sonnenaufgang an den zahlreichen Aussichtsmöglichkeiten auf der Tour gesehen, aber leider war es dazu doch etwas zu sehr bewölkt. Das tat aber der guten Laune keinen Abbruch.

Der Ort Blankenheim ist weit über die Landesgrenzen hinaus als Quelle der Ahr bekannt. Im Keller eines Fachwerkhauses aus dem Jahr 1726 entspringt die Ahr mit einer Schüttung von zwölf Litern pro Sekunde. Die Brunnenstube ist von außen einsehbar. Von hier durchfließt die Ahr Blankenheim durch einen gemauerten Kanal unterhalb der Burg Blankenheim und verläuft durch das romantische Ahrtal. Sie mündet schließlich nach 89 Kilometern bei Sinzig in den Rhein.

Auf der Wanderung findet man abwechslungsreiche Natur gepaart mit Fachwerkidylle und Eifeler Kultur in Blankenheim.

Nach der Tour kehrten wir in Blankeneim ein und genossen den wohlverdienten Kaffee und leckeren Kuchen.

ca. 16 km | Gehzeit ca. 3,67 h | 388 Hm | PKW von Bad Münstereifel nach Blankenheim (ca. 21 km) | GPX

Viel Spaß beim Nachwandern

Solveig & Dietmar

Wanderwege der Zukunft in der Gegenwart angekommen

Rechtzeitig zum Herbst, der perfekten Wanderzeit, sind alle 94 EifelSchleifen und 18 EifelSpuren im Gelände (zu ca. 95 %) neu markiert. An dieser Stelle gilt der Dank den fleißigen Helferinnen und Helfern, die die Wegeverläufe der EifelSchleifen und EifelSpuren – auf rund 1.100 km – neu markiert haben! Alle 94 EifelSchleifen und 18 EifelSpuren werden dem User nun über die neue Website (Verknüpfung mit Outdooractive) angezeigt.         

Die Website ist über folgende Domains erreichbar:

www.wanderwelt-nordeifel.de

www.eifelschleifen.de

www.eifelspuren.de

Bei allen drei Domains handelt es sich um ein und dieselbe Website. Bei direkter Eingabe der Domains www.eifelschleifen.de oder www.eifelspuren.de gelangt der User auf direktem Wege zu den 94 EifelSchleifen bzw. den 18 EifelSpuren. Im laufenden Tagesgeschäft werden wir etwaige Feinjustierungen der Websiteinhalte noch vornehmen.

An dieser Stelle weisen wir gerne daraufhin, dass die Website der EifelSchleifen und EifelSpuren nun auch öffentlichkeitswirksam kommuniziert werden kann.

In der Rubrik „Wegemanagement/Aktuelle Wegemeldungen“ weisen wir die User daraufhin, dass die Wegeverläufe der EifelSchleifen und EifelSpuren zwar bereits begehbar sind, das „Gesamtwandererlebnis“ jedoch erst im Frühjahr 2020 vollumfänglich gegeben sein wird. Denn bis zum Frühjahr 2020 stehen noch folgende Projekt-Arbeitspakete an:

  • Ausstattung der 18 EifelSpuren mit Vollwegweisungselementen
  • Ausstattung der 18 EifelSpuren mit innovativen Infrastrukturelementen (u.a. Rastplätze, Liegen, Landschaftsrahmen)
  • Ausstattung der 18 EifelSpuren mit 18 neuen Wandertafeln am jeweiligen Startpunkt
  • Aktualisierung/Austausch der Kartengrundlagen der Wanderorientierungstafeln im Gelände (EifelSchleifen und EifelSpuren)
  • Durchführung des Zertifizierungsprozesses bei  7 der insgesamt 18 EifelSpuren (gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband e.V.)  
  • vorbereitende Maßnahmen für umfangreiche Marketingaktivitäten (u.a. Erstellung von Broschüren, Flyern, Karten etc.)
  • Neuauflage der Eifelvereins-Wanderkarten        

Nun wünschen wir Ihnen aber erst einmal viel Spaß beim Stöbern auf der neuen Website der EifelSchleifen und EifelSpuren!

Solveig & Dietmar

Eifel-Sucht…

…so titelte die „Die Welt“ am letzten Sonntag einen sehr lesenswerten zweiseitigen Artikel über unsere wunderschöne Eifel. Besonders angetan ist der Autor über den Eifler „Indian-Summer“ oder auf Deutsch: „Herbst“, denn man müsse nicht nach Kanada oder sonst wohin reisen, um so etwas Phantastisches erleben und sehen zu können. Wie Recht er hat. Süchtig kann man nämlich wirklich werden, ob der Schönheit der Eifel. Während wir diese Zeilen schreiben, schauen wir ab und zu über den Rand des Monitors aus dem Fenster heraus auf die bewaldeten, gegenüberliegenden Bad Münstereifeler „bunten“ Berge. Einfach grandios. Und wenn die Sonne einmal nicht scheint sondern ein eher trüber Tag uns einzureden versucht, lieber hinter den warmen Ofen zu kriechen, dem rufen wir zu: „Oh du Kleingläubiger – was entgeht uns gerade jetzt. Genau an diesen Tagen leuchten die Farben der Blätter noch viel intensiver, geradezu eine Farbenexplosion und ein Feuerwerk für die Sinne kannst du erleben.“ Also, die Wanderschuhe geschnürt, den kleinen Rucksack gepackt und los geht’s. Egal bei welcher Witterung. Wabernde Nebel unterhalb der Eifelgipfel, steinalte Höfe, uriges Fachwerk, aus dem Nichts ragende trutzige Burgen, imposante Schlösser, ehrfürchtige Klöster, Flora und Fauna der zahlreichen Naturschutzgebiete warten darauf, entdeckt zu werden. Orte, von denen man noch nie etwas gehört hat, wie Eichen, Houverath, Hümmel, Steinfeld oder Mutscheidt begegnen einem hier. Nur, wer etwas genauer hinschaut, dem eröffnen sie ihre Geheimnisse. Denn in Reiseführern wird man sie vielleicht vergeblich suchen. Oder gibt es sie gar nicht? Finden Sie es heraus.

Noch ein Tipp: Wer sich Zeit nimmt, hat mehr vom Leben. Einfach mal genießen, ohne irgendwelche Ziele im Kopf zu haben. Die gute Luft einatmen,  innehalten, zur Ruhe kommen. Die beste Voraussetzung dafür bietet unsere Ferienwohnung www.fewo-solveig.de .

Viele erholsame Momente wünschen Ihnen

Solveig & Dietmar

Lust auf Eifel-Herbst

Von sehr vielen unterschätzt: Die Herbstzeit! Noch immer hat diese Jahreszeit einen schlechten Ruf bei vielen Menschen, wir finden dies aber völlig unbegründet und werden auch Sie davon überzeugen. Jetzt gerade hüllt sich unser Wald in ein warmes, buntes Blätterkleid und verzaubert jeden Naturliebhaber. Schon allein dieser Augenschmaus wäre Grund genug, den Herbst als beste Jahreszeit zu küren. Der goldene Herbst – wir sagen perfektes Wanderwetter! Im Gegensatz zum Sommer, wo ständige Hitze der Begleiter auf Wandertouren ist und somit manche Tour erschwerlicher macht, bietet der Herbst mit seinen, im Vergleich, angenehmen Temperaturen optimale Voraussetzungen für eine wunderbare Wandertour durch den bunten Herbstwald! Und sollte es tatsächlich während der goldenen Herbsttage mal ein wenig Nieseln, empfehlen wir hier erst recht sich eine Tour auszusuchen. Die Farben erscheinen noch intensiver und durch leichten Nebel wirkt der Wald und die Höhenzüge total mystisch.

Damit aber nicht genug! Bietet doch der Herbst bekanntlich in unserer Region die schönsten Gaumenfreuden. Verschiedenste Märkte zum Erntedank, Weinfeste und Wildwochen bieten ganz besondere Schmankerl.

Noch immer nicht überzeugt? Dann kommen Sie vorbei und machen sich Ihr eigenes Bild! Unser Feriendomizil bietet dazu die allerbesten Voraussetzungen.

Viel Freude wünschen

Solveig & Dietmar

„Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe“ – Eröffnung des Eifeler Mühlsteinwanderweges von Mayen über Ettringen und Kottenheim nach Mendig

Unter dem Motto „Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe“ lädt die Arbeitsgemeinschaft „Welterbe Eifeler Mühlsteinrevier“ am Sonntag, den 22. September zur Eröffnung des Eifeler Mühlsteinwanderweges von Mayen über Ettringen und Kottenheim nach Mendig ein.

An insgesamt dreizehn Stationen macht man sich auf dem Mühlsteinwanderweg auf Entdeckungsreise durch die fast 7.000-jährige Geschichte des Mühlsteinabbaus in der Region. Dabei steht die Historie der Industrielandschaft im Mittelpunkt.

Los geht es um 10 Uhr in Mayen an den Erlebniswelten Grubenfeld mit der feierlichen Eröffnung des Mühlsteinwanderweges. Gleichzeitig beginnt dort auch das Wander- und Kinderfest des SV Rheinland Mayen. Die Teilnehmer erhalten eine Stempelkarte, mit der sie sich an drei Stationen einen Stempel abholen können. Als Belohnung winkt am Ende der Strecke ein Ansteckpin des „Eifeler Mühlsteinreviers“.

Vom Grubenfeld aus werden um 10.30 Uhr und 11.15 Uhr geführte Wanderungen angeboten.

Von den Erlebniswelten aus geht es zunächst zur Ettringer Lay, wo man etwas zur Historie der Ettringer Lay erfährt. Im Kottenheimer Winfeld informieren Mitglieder des Heimatvereins Kottenheimer Winfeld e.V. über die Arbeit des Vereins und präsentieren ausgewählte Exponate.

Dank der Kreissparkasse Mayen und der Fa. Rhodius können sich die Teilnehmer der geführten Wanderungen dort bei einem kostenfreien Imbiss stärken.

In Höhe des  Obermendiger Tonsees gibt es einen kurzen Einblick in die römische Mühlsteinproduktion in den dortigen Winkelwiesen, ehe es dann durch die Stadt weiter zum Lava-Dome und Lavakeller geht, wo man das Ende des Weges erreicht. Dort finden für die Teilnehmer der Wanderungen um 15 Uhr und 16 Uhr noch Kurzführungen durch die unterirdischen Felsenkeller statt.

Viel Spaß

Solveig & Dietmar

Ein Extra für Kurzstreckenwanderer: Besuch der Ausstellung „Wildnis(t)räume“ plus Wanderung

Das Nationalpark-Zentrum Eifel bietet wanderfreudigen Gästen zum meteorologischen Herbstanfang am 1. September unter dem Motto „Wanderer im Zentrum“ eine Kombination aus Ausstellungsbesuch und Wanderung an: Ab 14 Uhr geht es gemeinsam mit einem Ranger zuerst in die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“. Dort gibt es vom Buchenwald über Wasserwelten, Lebensräume und Naturphänomenen bis hin zu großen und kleinen Tieren der Eifelwildnis viel zu erkunden. Dabei sind interaktive Stationen zu entdecken, Tierpräparate anzufassen und ungewöhnliche Installationen zu bestaunen.   

Anschließend heißt es Wanderschuhe schnüren und raus in die Natur: Die Wanderstrecke beträgt etwa sechs Kilometer und führt durch Wald und Wiesen über ein unbefestigtes Teilstück des „Wildnis-Trails“. Am Aussichtspunkt „Kickley“ ist ein zu jeder Jahreszeit großartiger Blick ins Urfttal zu genießen. Anschließend geht es zurück zum Forum Vogelsang IP, dem Ausgangspunkt. Die Wanderung ist mit ein wenig Kondition für steilere Abschnitte ohne Schwierigkeiten zu meistern. Geeignetes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind zu empfehlen, auch wenn der Wettertrend einen warmen Herbsttag mit einem Sonne-Wolken-Mix vorhersagt. 

Die Sonderveranstaltung „Wanderer im Zentrum“ dauert mit der Wanderung etwa drei Stunden und findet nur am 1. September statt. Die Wanderung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die gesamte Ausstellung ist barrierefrei erlebbar und mehrsprachig. Jeden Tag finden um 14 Uhr Ausstellungsführungen mit einem Ranger statt (ohne Voranmeldung). Zudem können individuelle Gruppenführungen oder Geburtstagsfeiern für Kinder gebucht werden.

Weitere Informationen unter www.nationalparkzentrum-eifel.de

Wilde Endert ,,Deutschlands Schönster Wanderweg“

Die Fachzeitschrift Wandermagazin nominiert die Wilde Endert als ,,Deutschlands Schönster Wanderweg“

Foto: „Die Endert“, Albert Severin

Zwar liegt dieser spektakuläre Wanderweg durch das Tal der „Wilden Endert“ ausnahmsweise nicht unbedingt vor der Haustür von Bad Münstereifel, dennoch lohnt die Fahrt dorthin. Man startet am besten die 20 km lange Wanderung von Ulmen an der Kreuzritterburg, die über dem Ulmener Maar thront. Von hier aus geht es dann über den Ulmener Martberg durch den Wald zum berühmten ,,Antoniuskreuz“. An dem Antoniuskreuz aus dem 17. Jahrhundert soll der Sage nach Heinrich von Ulmen ein Säckchen Erde vom Grab Christi hinterlegt haben. Weiter geht’s dann auf einem Teilstück des ,,Karolingerwegs“ zu einem grandiosen Wasserfall, der „Rausch“, der mit seiner ihm eigenen Naturgewalt tosend in den Talkessel stürzt. Über eine kleine Brücke gelangt man zu der Wallfahrtskirche Maria Martental, die zum gleichnamigen Kloster, das nur wenige Meter weiter entfernt liegt, gehört. Weiter auf dem Wanderweg überquert man die Straße und geht rechts an der Mauer der Napoleonsbrücke vorbei. Zu früherer Zeit war das die alte Poststraße von Koblenz nach Trier. Ein schmaler, steiniger Pfad führt nun wieder an den Bach. Ab hier bahnt sich der Pfad über Brücken, an alten Mühlen und steilen Abhängen vorbei. Der Pfad wird nun breiter und man kommt ans Ende des Tales der wilden Endert. Hier in Cochem mündet der kleine Endertbach in die Mosel. Schon mal da, sollte man sich auch unbedingt Cochem anschauen.

Viel Spaß beim Wandern wünschen

Solveig & Dietmar

Entdeckertouren in die Welt der Eifelvulkane

Unternehmen Sie eine spannende Reise in die Welt der Vulkane, erleben Sie die vulkanische Vergangenheit der Eifel und spüren Sie den heißen Atem der Erdgeschichte. Sechs museale Informations- und Erlebniszentren sowie 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler machen im Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz die feurige Entstehungsgeschichte der Eifel erlebbar.

So zum Beispiel im Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig. Dort  präsentieren sich Eifelvulkanismus und die 7.000-jährige Geschichte des Gesteinsabbaus eindrucksvoll und verständlich. Dank anschaulicher Filme und vieler Exponate erhalten die Besucher hier auf zwei Etagen unter anderem einen Überblick über die heiße Entstehungsgeschichte der Osteifel, die Abbaugeschichte von Basalt und Tuffstein und über den Vulkanpark mit seinen Erlebniszentren und Landschaftsdenkmälern.

Unbedingt besuchen – es lohnt sich!

Viel Spaß wünschen

Solveig & Dietmar